ZUCHTZULASSUNG

 

Eine wichtige Zuchtvoraussetzung ist die Zuchtzulassung (ZZL).

Zweck der ZZL ist, nur gesunden, wesensmäßig einwandfreien und den Standardforderungen entsprechenden

Terriern die Zuchtverwendung zu gestatten.

 

Voraussetzung für Border Terrier für die Teilnahme an einer ZZL:

Eintrag im Zuchtbuch der KfT/Original Ahnentafel oder Registerbescheinigung

Identifikation anhand der Mikrochip-Nummer

Mindesalter für Rüden und Hündinnen: nach Vollendung des neunten Lebensmonats

DNA-Profil (siehe unten: Fragen und Antworten)

Zwei Ausstellungsbewertungen mit mindestens "sehr gut"

Für eine Ankörung (Mindestalter 20 Monate) sind drei Ausstellungsbewertungen mit "vorzüglich" erforderlich

 

Ablauf

Von jedem vorgestellten Terrier wird vom Zuchtzulassungsrichter (ZZR) ein Bericht auf dem entsprechenden

Protokollformular verfasst.

Der ZZR beurteilt das Wesen, das Standardgerechte Aussehen und das Gangwerk des vorgestellten Terriers.

Der ZZR kann den ihm vorgestellten Terrier:

  • zur Zucht unbegrenzt zulassen
  • zur Zucht nicht zulassen, mit Begründung
  • von der ZZL zurückstellen unter Angabe des Zeitraumes, mit Begründung

 

Anmerkungen

Bei einer ZZL vor dem 15. Lebensmonat des Terriers ist diese auf ein Jahr beschränkt.

Bei einer ZZL nach dem 15. Lebensmonat des Terriers dauert diese bis zum Erreichen der Altersgrenze (s.u.)

Die in den Vorschriften der einzelnen Rassestandards genannten Mängel werden ihrem Schweregrad

entsprechend bewertet.

Bei Border Terriern sind 4 Prämolarverluste erlaubt; fehlen 5 Prämolare, kann er zur Zucht zugelassen werden,

sofern keine gravierenden Fehler (Wesen, Anatomie) vorhanden sind und wenn er solche Vorzüge aufweist,

dass eine Zuchtverwendung vertretbar erscheint.

Vor dem Belegen einer Hündin muss der Züchter im Besitz einer Zwingerkarte sein, was eine Zwinger- und

Züchterzulassung voraussetzt.

Die vollständige Zuchtzulassungsordnung lesen Sie bitte auf der

 

Homepage - Klub für Terrier - www.kft-online.de

 

 

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FAQS:

     O   Für welche Hunde muss ein Nachweis bei der Zuchtzulassung vorgelegt werden?

           Für alle Hunde, die erstmalig bei einer Zuchtzulassung vorgestellt werden.

 

     O   Wie lange vor einer Zuchtzulassung muss Blut von einem Tierarzt abgenommen werden?

           Gehen Sie spätestens einen Monat vor der ZZL mit ihrem Terrier zum Tierarzt, der nimmt dem

           Hund 2 ml Blut ab und sendet dies an die Fa. Laboklin.

 

     O   Woher weiß der Tierarzt wohin und wie er das Blut versenden soll?

          Für Mitglieder mit Internetzugang ist dies am Einfachsten. Besuchen Sie die Homepage des Klubs:

          www.kft-online.de   Gehen Sie zu "Service", dann weiter zu "Downloads", weiter zu "Zucht" und

          laden sich von dort das Formular "Antrag DNA-Profil und Einlagerung für 10 Jahre/Antrag" herunter.

          Sie können dann bequem direkt an Ihrem Computer den oberen Teil mit den Angaben zu Ihrem Hund

          und Eigentümer/Besitzer ausfüllen und dann ausdrucken. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich das

          Formular auch von der Geschäftstelle des KfT zusenden lassen.

          Mit dem im oberen Teil ausgefüllten und unterschriebenen Teil gehen Sie zu Ihrem Tierarzt. Vergessen

          Sie nicht, Ihre Ahnentafel mitzunehmen!

 

     O    Was erhalte ich als Nachweis?

            Als Nachweis erhalten Sie ein Zertifikat mit dem DNA-Profil ihres Terriers und eine Rechnung

            von der Geschäftstelle über den Betrag von 35,-€ inkl. MwSt.

 

     O    Was wird bei der Firma Laboklin aufbewahrt und gespeichert?

            Bei der Fa. Laboklin wrden die Blutproben zur Sicherheit in zwei Chargen in unterschiedlichen

            Gebäuden für mindestens 10 Jahre eingelagert. Gespeichert werden nur die Daten des Hundes.

 

     O    Kann Laboklin Proben herausgeben und an wen?

           Laboklin darf die Proben nur nach schriftlichem Antrag des KfT herausgeben.

          Einzelheiten müssen noch  festgelegt werden.

 

     O    Können Terrierbesitzer auch Blut von bereits in der Zucht befindlichen Hunden einsenden und ein

            DNA-Profil erstellen lassen?

            KfT-Mitglieder können jederzeit zu den gleichen Kon ditionen Blut bis 5 ml von jedem ihrer

            Hunde einsenden. Für die Forschung sind Proben von Hunden mit genetischen Defekten

            besonders wichtig.

 

      O    Entstehen dem Terrierbesitzer darüber hinaus noch Kosten, z.B. für die 10 Jahre lange Aufbewahrung?

            Der Hundebesitzer hat darüber hinaus lediglich die Kosten bei seinem Tierarzt für die

            Blutentnahme,Verpackung und den Versand zu tragen. Weiter Kosten entstehen dem

            Hundebesitzer nicht.

 

     O    Können Hunde auch ohne Vorlage des Zertifikats, die erstmalig an einer Zuchtzulassung teilnehmen

            möchten, zur ZZL gehen?

           Die Sonderleiter von Zuchtzulassungen können sie in diesem Fall nicht teilnehmen lassen.

 

Walter Berghäuser, Klubzuchtwart